2021

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2021

Da ist nun das neue Jahr. Selten war eine Vorhersage für meine Firma schwieriger. Fakt ist: die Bequemlichkeit hat wohl ein Ende. Einfach auf den Markt fahren und Töpferware verkaufen ist kein Konzept mehr, was verlässlich wirkt. Was ist zu tun?

Was meine Ware angeht, habe ich ja nichts falsch gemacht. Es fehlten ja nur die Verkaufsmöglichkeiten. Jetzt mit Geschäften zusammen zu arbeiten, erscheint wohl am wenigsten logisch. Die haben selber zu kämpfen.
Das Onlinegeschäft großartig ausbauen, möchte ich auch gar nicht. Verpackung und Versand sind aufwendig, solang es um individuelle Einzelstücke geht. Es wäre mir lieber, die Kunden melden sich weiter individuell. Der Shop mit ab und an etwas anderen Artikeln, bleibt aber wohl erst mal im Netz.

Das Geschäft mit Webseiten und Shop Erstellung müsste mehr beworben werden. Das habe ich hiermit mal getan. 🙂 Wenn Onlinehandel boomt, wird da wohl was zu verdienen sein. Da wartet im Januar schon ein Wein Shop, wo hoffentlich ein Deal anliegt. Also nochmal: wer eine Webseite braucht und es unkompliziert mag —> einfach bei mir melden.

Eine Anfrage bezüglich von Ofenkacheln steht auch an. Das könnte Folgeaufträge bringen. Wird sich zeigen.

Dann bleibt nur noch der Werkstattverkauf. Mit dem habe ich bislang nicht so gute Erfahrungen gemacht. Aber es wäre eine Möglichkeit, etwas unabhängiger zu sein. Ich hoffe ich kann die Kunden disziplinieren, nicht spontan und die ganze Woche vor der Tür zu stehen. 🙂 Geht gar nicht! Wenn man dreht, die Hände voller Tonschlicker und es klingelt am Tor…. Die Leute dir dann 25-30 Minuten Zeit von der Uhr nehmen und am Ende 8 Euro Umsatz raus kommen. Da hat man einfach Geld verbrannt. Also wohl ein-, zwei mal die Woche feste Zeiten einrichten und da mal nicht an der Scheibe sitzen. Gefällt mir nicht, müsste ich aber wohl machen. Ich sollte zudem den “Tag der offenen Töpferei” im März probieren? Pandemiemässig nur mit einem “Keramikgarten” im Freien, weil drinnen lauert ja das Böse…

Am meisten Hoffnung macht man sich als Keramiker aber immer mit neuen Artikeln. Die machen auch am meisten Spaß und das ist unbezahlbar. Eine Währung die oft vergessen wird. Da gibt es nette Ideen, die ich natürlich nicht ausplaudere, bevor da etwas aus dem Ofen kommt. Auf jeden Fall soll eine neue Linie entstehen, die Minimum 1250°C abbekommt. Simple Glasuren mit Ton und Asche. Hochwertig und etwas mehr “öko”. 🙂

Jetzt ist aber erst mal wieder das bewerben auf Märkten angesagt. Mal hoffen, dass man hier und da 2021 mal raus kommt.